Heilung
Vollständig werden
Heilung ist ein Prozess, der im Prinzip der Überwindung des Mangels dient, um letztlich wieder VOLLSTÄNDIG zu werden. Auf diesem Wege werden 4 Phasen durchlaufen: Erkennen - Klären - Selbsterfüllung - Versöhnung. Während dieses Prozesses werden sich in der Regel dressierte und eingeübte Muster melden, die eine Beharrungstendenz besitzen und alles daransetzen, ihre Macht und Dominanz zu bewahren. Diese gilt es zu überwinden, um neue und vom Mangelbewusstsein befreite Inhalte zu implementieren. Diese Prozesse verlaufen nie linear aber immer logisch. Es braucht Zeit und Raum, um diesen Prozessen Gestaltungskraft zu geben. Sie können und sollten mit allem begleitet und flankiert werden, was dem Anwender gut tut aber nicht ohne weiteres unterbrochen werden. Wenn sie unterbrochen wird, bleibt der Anwender an der Stelle stehen, wo er aus dem Prozess aussteigt.
Bei allem was geschieht geht es darum, dem Prozess zu VERTRAUEN, denn es sind erinnerte und codierte Programme, die sich gegen die Veränderung sträuben, und die Wende sabotieren. Die alpha-Komlexe sind Katalysatoren, die jene Energie über Resonanz freisetzen, die über den Berg helfen. Die Wende ist aber erst dann vollzogen, wenn der Prozess sich vom Gegendruck, der anfänglich entstehen kann, in den Sog wandelt, und alles weitere wie von selbst läuft. Machen Sie sich bitte klar, das der Gegendruck kurz vor dem Wendepunkt, am stärksten ist, daher ist es notwendig, diese imaginäre Grenze zu überschreiten. Dahinter erwartet sie ihr eigenes Neuland, das sie entdecken, hegen und pflegen sollten, denn es ist IHR LAND.
1. Erkennen
Zunächst muss das Unbekannte bekannt gemacht werden. Ohne das Erkennen ist kein Heilen möglich, da unbekannt bleibt, worum es geht.
2. Klären
Anschließend muss das Erkannte geklärt und gereinigt werden. Diese Phase ist unter Umständen zeit- und energieintensiv und zum Teil schmerzhaft. Aber es sind keine neuen Schmerzen, sondern alte, die aus der Erinnerung in das Bewusstsein gelangen. Nur wenn wirklich klar wird, was passiert ist, kann dieses Thema als Hintergrund erkannt werden.
3.Selbsterfüllung
Viele therapeutische Ansätze versäumen nach der Klärung den freigelegten Raum mit neuen Mustern anzufüllen. Daher sammelt sich in aller Regel genau der gleiche "Müll", den man mit viel Aufwand entfernt hatte. Bei der Selbsterfüllung geht es im Prinzip um die nachträgliche Erfüllung des codierten Erwartungsmusters. Das was fehlt muss diesen Raum einnehmen, sonst bleibt es bei der Kompensation durch Anfüllen und die Persistenz des Mangels.
4.Versöhnung
Zum Schluss müssen alle Beteiligten an diesem Prozess voneinander gelöst und erlöst werden, da sonst die Energien an Personen und Ereignisse gebunden bleiben und nicht für sich selbst zur Verfügung stehen. Diese Versöhnung muss emotionell und darf nicht mit dem Kopf erfolgen, da dass, was der Verstand ersinnt nicht glaubhaft ist und vom Unterbewusstsein abgelehnt wird. An die Versöhnung ist auch die Selbstverzeihung gekoppelt, da sonst die Eigenmacht weiterhin blockiert bleibt und das Schuld- und Mangelmuster wieder aktiviert wird.
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