Prinzipien
Philosophie der CauSolyt-Komplexe
Wer sich in der RegulationsMedizin auskennt, weiß wie die Homöopathie funktioniert. Substanzen werden nach bestimmten Prinzipen verschüttelt, bis die Informationsebene erreicht ist, die sich als Matrix aller sich organisierenden Substanz auffassen lässt.
CauSolyt-Komplexe werden im Unterschied zu homöopathischen Mitteln nicht durch Verschüttelung von Substanzen erzeugt, sondern durch Wasserdampfmazeration hergestellt. Diese Spezialform der Destillation hat spagyrischen Ursprung. (Homöopathie ist übrigens ein begrenzter Nebenarm der Spagyrik. Samuel Hahnemann hatte sich auf den medizinischen Aspekt von Paracelsus beschränkt und die philosophisch getragene Denkhaltung, nämlich das Prinzip der Wandlung und Metamorphose, außer Acht gelassen). Ohne sich in technische Details zu verlieren sei an dieser Stelle festzuhalten, dass bei der besagten Destillation die Information der Substanz – sein Wesen– auf die Wasserebene übertragen und als Cluster gespeichert wird. Da alle belebte Materie auf Wasserbasis beruht ist auf dieser Ebene Informationsübertragung möglich. (Skeptiker dieser Theorie mögen sich kurz die Frage stellen, was vor der Materie war und wie sich Materie organisiert.)
Die Destillation trägt dem Wandlungsprozess Rechnung, da die in Wasser suspendierten Substanzen – egal welche – durch den einströmenden Wasserdampf in einem Kreisprozess gehalten werden, bis ihre Bewegungsenergie die Schwerkraft übersteigt und schließlich im Kühlteil des Destillierapparates kondensiert. Durch diesen Trennungs- und Vereinigungsprozess werden sowohl Wandlung und Metamorphose, als auch großförmige Prozesse der Natur in der Retorte nachsimuliert. Das geschieht im Unterschied dazu während des homöopathischen Herstellungsprozesses nicht, weil die Substanz den Herstellungsraum nie verlässt.
Desweiteren werden in der Homöopathie überwiegend membranständige Prozesse abgebildet, da alle Ausgangsstoffe in hochprozentigen Ethanol zu einer Urtinktur verarbeitet werden. Darin konzentrieren sich in erster Linie fettlösliche und keine wasserlöslichen Stoffe. Die Zellmembranen der Lebewesen haben einen lipophilen (fettliebenden) Charakter und trennen damit die wasserlöslichen Kompartimente des Zellinnen- und Zellaußenraumes. Die CauSolyt-Destillate hingegen bilden im Wesentlichen die intra- und extrazellulären Prozesse ab, weil die Ausgangsstoffe in mehrfach destilliertem Wasser suspendiert werden und Ethanol bei der Entstehung keine Rolle spielt. Dadurch lassen sich Lebensprozesse besser nachbilden.
Für die Herstellung der CauSolyt-Komplex wird alles herangezogen, was Lebensprozesse und Störungsprozesse präzise zu simulieren vermag. Das Repertoire reicht von Pflanzen, Mineralien, Erde bis hin zu definierten Substanzen, wie Aminosäuren, Hormone, klassische Pharmaka und Körpersubstanzen von Mensch und Tier. Den CauSolyt-Komplexen liegt insgesamt der Gedanke zu Grunde, dass die physiologischen Parameter einer Störung durch Zuhilfenahme jener Stoffe simuliert werden können, die an einer Störung maßgeblich beteiligt sind.
Gedanken zur Physiologie
Die Physiologie ist kein starres Modell der Natur sondern immer ein dynamischer Ausdruck des Lebens. Die Physik des Lebendigen ist ein vielschichtiges Zusammenwirken von unterschiedlichen Impulsen und Einflüssen und dessen Ergebnis in einem sichtbaren Organismus. In der Physiologie werden wir kaum Ursachen für Störungen finden, da die Veränderung des Stoffwechsels bereits eine Folge von Fühlen, Denken, Handeln und Unterlassen ist. Daher ist es wenig ratsam, die Physiologie dauerhaft durch Wirkstoffe zu manipulieren, da jedes lebendige System versuchen wird, sich dem Zwang zu entziehen.
Weil Physiologie immer auch als Spiegel dessen zu verstehen ist, was auf ein Lebewesen einwirkt, kann sein Ausdruck auch analog betrachtet werden, in dem man die Funktion in ein Bild überträgt. Was macht dieses oder jenes Organ und worauf lässt eine Fehlfunktion schließen? Über diesen Ansatz kann ein spezifischer „Mangel“ abgeleitet werden, der über Symptome kompensiert wird.
Beispiel: Über die Bronchien verschafft sich ein Lebewesen seinen zum Leben notwendigen Freiraum. Wenn die Bronchien Symptome ausbilden (z.B. über Bronchitis oder Asthma), dann ist das eine REAKTION auf etwas oder jemand, der diesen Freiraum nimmt oder blockiert. Auf diesem Analogieprinzip beruhen die Indikativmittel der CauSolyt-Komplexe. Sie wirken nicht GEGEN Symptome, sondern nutzen das Symptom als Eingang zum Patienten, in dem es die dahinterliegende Fragestellung spiegelt. In unserem Beispiel würde der ImmunoKomplex sinnvolle Impulse liefern, sich besser zur Wehr zu setzen.
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