Persönliche Muster
Als Quelle für die persönlichen Muster dienen die Körpersubstanzen, da Erinnerungen nicht nur in Form von Bildern abgelegt werden, sondern auch an unterschiedliche Gewebestrukturen gekoppelt sind. Bei chronischen Störungen wird zusätzlich Material aus Toxinherden gewonnen, um Störherde zu sanieren. Eine Mischung verschiedener Körpersubstanzen liefert auf diese Weise ein kontextbezogenes Profil biographisch wirksamer Prozesse.
Blut
Kapillarblut bietet sich immer dann an, wenn übergeordnete Regelsysteme im Patienten nicht mehr richtig funktionieren und ein „Eigenleben“ entwickelt haben. Blut ist der Spiegel des Stoffwechsels schlechthin. Hier geht es um das Austauschen von Nährstoffe gegen Schlacke, den Transport der Hormone und ihrer (langwirkenden) Steuerfunktion.
Urin
Urin spiegelt als Ultrafiltrat des Blutes jenen Teil, der durch Trennung von Schädlichem und Unförderlichem entsteht. Da Urin untrennbar mit der Hydrostase – also dem Gleichgewicht des Wasserhaushaltes verknüpft ist, kann diese Quelle bei allen Ablagerungsprozessen herangezogen werden. Die physikalischen Prozesse des Lösens und des Ausfällens sind von der Lösungseigenschaften des Körperwassers einerseits und den Löslichkeitsprodukten der Stoffe andererseits abhängig. Die dabei ablaufenden Gleichgewichtsreaktionen sind von der Steuerung des Wasserhaushaltes abhängig, deren (Fehl-)Steuerungsimpulse im Urin repräsentiert sind. Darüber hinaus bietet sich Urin als hervorragende Quelle bei vielen Problemen an, die sozialen Ursprung haben (familiäre und partnerschaftliche Konflikte)
Lymphe
Lymphe repräsentiert als gefiltertes Blutserum das komplette Spektrum des Abwehrsystems. Lymphe bietet sich als Ausgangsquelle bei allen chronischen Entzündung- und Infektgeschehen an. Auch bei Allergien (nicht angepasstes Abwehrverhalten) kann Lymphe herangezogen werden.
Haut/Schleimhaut
Die Haut repräsentiert (fehlerhafte) Abgrenzungsprozesse. Zeigt sich dieses Organ symptomatisch, können Schuppen, Ekzemproben, Sekret und anderes zur Herstellung eines Heilmittels herangezogen werden.
Schleimhautprozesse an den Genitalien spiegeln Abgrenzungsprobleme hinsichtlich der Sexualität wider (Mykosen). Auch hier können Proben der befallenen Stellen zur Herstellung eines Heilmittels herangezogen werden.
Stuhl
Stuhl repräsentiert nicht nur den (fehlerhaften) Verdauungsprozess, sondern auch im übertragenen Sinne die Selbstakzeptanz, da der Darm diesen Bereich reflektiert. Obstipation, Diarrhöe, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa u.a. Erkrankungen wären hier zu nennen.
Muttermilch
Muttermilch wird dann herangezogen, wenn die stillende Mutter Laktationsprobleme hat. Das kommt dann vor, wenn sie zwar stillen will, aber nicht kann. Häufig wurde die Mutter selbst nicht gestillt.
Tränen
Tränen werden bei emotionellen Blockaden des Patienten eingesetzt. Diese dürfen allerdings nicht mittels Zwiebel gewonnen werden. In der Regel hilft der Satz: "Das tut mir sehr weh!", den der Betroffene sagen soll, wenn er mit sich allein ist.
Gewebe
Gewebe bietet sich an, wenn Biopsiematerial zur Verfügung steht, um pathologische Prozesse zu spiegeln. Man kann auch Warzenmaterial oder nekrotisches Gewebe zur Herstellung heranziehen.
Eiter
Eiter ist immer dann sinnvoll, wenn chronische Entzündungen vorliegen oder beispielsweise ein Zahnherd über seinen Abszess gespiegelt werden soll.
Zähne
Zähne stellen den Schlüssel zu vielen chronischen Leiden da. Wenn ein beherdeter Zahn gezogen wird, sollte der nicht verworfen, sondern zur Herstellung eines individuellen CauSolyt-Komplexes herangezogen werden. Damit lassen sich auch die Koppelbeziehungen zu den Organen unterbrechen, die bislang von den Toxinen des Herdes kontrolliert werden.
Sperma
Bei Unfruchtbarkeit oder zu geringer Spermienmobilität können Spermien zur Spiegelung herangezogen werden. Das Mittel kann der Mann für sich selbst einsetzen oder seiner Partnerin zur Verfügung stellen, die damit die Kompatibilität zum eigenen Immunsystem überprüfen und gegebenenfalls korrigieren kann.
Speichel
Speichel ist sinnvoll, wenn Erkrankungen im Mund (z.B. Soor, Parodontose, Gingivititis usw.) vorliegen
Ohrenschmalz
Bei Tinitus, Schwerhörigkeit oder Mittelohrentzündungen stellt Ohrenschmalz eine sehr hilfreiche Quelle dar. Beim Einsatz wird der Frage nach gegangen, was der Patient nicht mehr hören will und was ihm in diesem Zusammenhang weh tut (Beleidigungen, Vorhaltungen, ständige Vorwürfe, usw.)
Schweiß
Schweiß bietet sich bei klimakterischen Beschwerden an. Hier kann diese Quelle zur Normalisierung der Thermoregulation dienlich sein. Die Frage die sich stellt, ist, welche Hitze bislang ungelebt oder ungelöscht in der Patientin lodert.
Menstruationsblut
Bei Regelbeschwerden ist Menstruationsblut die ideale Quelle zur Normalisierung der Menses. Die Patientin erhält dadurch die Möglichkeit, sich emotionell besser auf ihre Zyklen einzulassen und diese zu akzeptieren lernen. Hier haben sich besonders Kombinationen mit Tränen bewährt.
Sputum
Auswurf sollte bei chronischem Husten, Bronchitiden und ähnlichen Erkrankungen herangezogen werden. Er ist auch bei Rauchern empfehlenswert.
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