Re: Emanzipation


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Abgeschickt von Marion Fieseler am 20 September, 2006 um 02:36:15

Antwort auf: Re: Emanzipation von Antonia Schmidt am 16 August, 2006 um 15:16:31:

: : Liebe Forumleser,

: : ich habe einen sehr interessanten Artikel von Eva Herman, der Tagesschau-Sprecherin erhalten, den ich unter "Nachdenkliches" veröffentlicht habe. Es ist gut, wenn sich intelligente Frauen zu einem "Frauenthema" zu Wort melden, das im Grunde genommen ein Menschenthema ist.

: : Aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen

: : Carsten Pötter

: Liebe Foris,
: der Artikel spricht mir aus der Seele. Durch die Emanzipation wurde doch im Grunde genommen die Arbeit (Erziehung usw.) unserer (Groß)-Mütter und (Groß)- Väter
: vollkommen in Frage gestellt! Welch eine Fehler. Wer im Krieg und in der Nachkriegszeit unter manchmal schlechtesten Vorraussetzungen Kinder erzogen hat, der verdient meinen vollsten Respekt. Mütter die "nur" für Ihre Kinder da und keine Karrierefrauen sind, werden ja mittlerweile schon als Mensch 2. Klasse angesehen. Orientierungslosigkeit der Jugendlichen ist meiner Meinung nach u.a. ein "Ergebnis" der Emanzipation. Man kann einfach nicht 2 Herren dienen.
: Viele Grüße
: Antonia Schmidt

Eva Hermann hat für mich gesehen einen Schuß,in dem Bericht werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Ich glaube das es in der Natur der Frauen liegt, das zu tun, was getan werden muß.
Bin ich im Krieg gezwungen als Frau eine Hose anzuziehen und Munition herzustellen, ist es geradezu unlogisch, das ich nach dem Krieg keine Hose mehr anziehen und geschweige den in einer Fabrik arbeiten darf. Wenn mir jemand aus einer bestimmten Situation heraus erworbene Rechte nach GutDünken, aberkennen will.
Die heimliche Macht in der Gesellschaft liegt bei den Frauen. Diese Frauen erziehen Söhne, die sich die Hörner abstoßen sollen und oft gar keine dauerhafte Verbindung mit einer Frau (Konkurrentin) eingehen dürfen (Abhängigkeit zur Mutter ist gewollt), weil "Keine" ist so gut ,wie Mutti.
Kein Vater ist so schwach wie Deiner und wer will den ein schwacher Partner werden (wie Papa).
Mann heiratet nicht mehr, dann kann man sich ohne diese vielen Verpflichtungen, viel stärker fühlen.
Oma mag es wenn der Sohnemann sein Kind aus der nicht ehelichen Ex-Beziehung alle vierzehn Tage, am Wochenende sieht und das Enkelchen so richtig verantwortungslos verwöhnen kann. Oma ist schließlich auf dem Selbstfindungstrip und kann sich nicht unnötig mit dem schlecht erzogenen Enkel belasten, Oma kannte ja auch nur Arbeit.
Wie gut das es Kindererziehungsstätten gibt, da werden die Kinder wirklich gut erzogen und vor allem ist die Bindung an die Erziehenden nicht so stark, das man Konkurrenz fürchten muß.
Ich sehe Frauen schon immer als die Ideengeber die Manipulierenden und die Männer als ausführendes Organ oder sie lenkt , was er denkt.
Ich glaube der Feminismus diente dem Zweck das Matriachat wieder öffentlich zu machen und die Männer aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken, damit sie sich auf ihre Stärken besinnen.
Ich glaube die Lösung der Problematik liegt im gesunden Gleichgewicht von Lieben und Vetrauen.
Clustern kann dabei helfen, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Marion



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