Abgeschickt von Pötter, Carsten am 16 September, 2005 um 17:34:55
Antwort auf: Depressionskomplex von Lang Anneliese am 16 September, 2005 um 16:40:04:
Hallo Frau Lang,
wenn die Eltern nicht mehr leben, können die verursachenden Muster nicht mehr integriert werden. Die Hilfe kommt dann aus den kollektiven Mustern aller, die Sie zur eigenen Gesundung heranziehen. Ihr eigenes Mittel zeigt ihnen ihre bislang verdrängten Konflikte, die Sie mit Hilfe ihrer Therapeutin bearbeiten können. Wenn Sie mit der Geburt ihres Kindes in eine Depression gerutscht sind, scheint sich Geschichte zu wiederholen. Wie hat sich ihre Mutter bei Ihrer Geburt gefühlt? Haben Sie von ihr die weibliche Sinnstiftung erfahren, die notwendig ist, dass sich aus einem Mädchen eine Frau entwickelt?
Welche Vorwürfe und Beleidigungen haben Sie noch gehört, die Sie nicht mehr hören wollten? (Hörsturz) Versuchen sie sich klarzumachen, dass das, was sie unter ihrem Mittel erleben, die Klärung ihrer Kindheit bedeutet, die sie zum Abschluss (Pubertät) bringen können. Eine Frau, die als Mädchen keine Sinnstiftung durch die Mutter erfährt, wird nicht wirklich Mutter, da sie das weibliche Wesen nicht entwickeln konnte. Gebärt sie dann doch ein Kind, übersteigt dieses Ereignis all das, was sie tragen kann und wird von dieser Last erdrückt.
Nehmen sie sich aussreichend Zeit und beobachten sie die sich wiederholende Biographie (Träume)aufmerksam. Das, was sie sehen, ist "vergossene Milch". Sie wird am Schluss aufhören zu wirken und die Frau in Ihnen freisetzen.
Passen Sie auf sich auf und kümmern sie sich um sich
Herzliche Grüße
Carsten Pötter