Ergänzender Erfahrungsbericht - Depression z.03.09.05


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Abgeschickt von Steko, Ilona am 04 September, 2005 um 21:54:31

Dieser Bericht ist eine Ergänzung zum gestrigen Forumsbeitrag, in der es vor allem um die Veränderungen, die sich nach dem Sprühen zunächst mit dem Phylodall- und später dem Depressionskomplex ergeben haben. Zum besseren Verständnis ein Rückblick.
Im September letzten Jahres hatte ich den Tiefpunkt einer schweren Depression erreicht. Nichts ging mehr. Haushalt, Familie, Kontakte zu Freunden, frühere Interessen, Perspektiven, Lebenssinn, selbst das Ausrichten neuer Unterrichtskurse (bislang ein Fels in der Brandung, dort konnte ich zuvor alles andere draussen lassen)war nicht mehr möglich.
Es war ein Weg der kleinen Schritte und als ich Mitte November wieder halbwegs ich selbst war und anfing mich verstärkt um mich und meine Bedürfnisse zu kümmern, reichte ein Auslöser mit meiner Mutter (sie brach sich den Knöchel und brauchte Hilfe), und ich hatte einen Rückfall. Von diesem habe ich mich noch langsamer erholt. Der Druck wuchs und wuchs, dieses eingeengte Leben endlich abzuwerfen, und da hörte ich Ende Dezember von der Clusteranalytik.
Im Januar erhielt ich dann wie schon erwähnt den Phylodal-Komplex 1 und meine Welt veränderte sich schlagartig. Das Leben erschien wieder lebenswert und schön, einfach so, ich habe durch und durch gespürt, was mir entspricht und somit konnte ich ganz klar entscheiden , "JA" und noch viel wichtiger "NEIN" sagen. Ich hatte erstmals seit Jahren wieder ein Gefühl von Lebenslust und Lebensfreude, einfach auch gut zu mir zu sein. Eine grandiose "Nebenwirkung" war, dass ich innerhalb der nächsten 10 Wochen ca. 15 Kilo abgenommen habe, leicht, ohne Mühe, einfach mit Freude.
Klar, dass ich mich auch gleich zur nächsten Clusteranalytikausbildung angemeldet habe ...
Ca. 10 Wochen nach dem ersten Sprühen wurde dieses neue Lebensgefühl weniger und weniger. Zunächst unmerklich, dann immer deutlicher und ich merkte, ich komme da nicht mehr alleine raus. Das vermehrte Sprühen nütze auch nur noch für wenige Stunden. Ich habe dann erst mal wieder noch unterstützend auf einige Therapiestunden und Homöopathie zurückgegriffen und mich halbwegs stabilisiert.
Als es dann endlich soweit mit der Ausbildung war(Mitte Juni), fühlte ich mich am ersten Tag sogar ziemlich gut. Wir haben im Selbsttest den Komplex 1, den ich ja bereits kannte, alle paar Minuten gesprüht. Je mehr ich sprühte umso unruhiger wurde ich, es baute sich mehr und mehr Druck auf, der aber kein Ventil fand, so dass ich am nächsten Morgen mit dem Sprühen aufhörte und es mir im Laufe des Tages dann auch wieder besser ging.
Dieser (resignative)Druck, der durch das Sprühen für mich überhaupt wieder spürbar wurde, war vermutlich die ganze Zeit schon da, nur hatte ich ihn gut "versteckt". Dafür spricht, dass die Kritizität zu diesem Zeitpunkt bei -2 lag (im Januar bei +3), am Abend nach Seminarschluss bereits bei –4 (ich habe auf dem Heimweg den Eidaltest gemacht). U. a. kam dann über den Eidaltest und das Item "Psyche Wirkung durch" heraus, dass diese Prozesse, auf die ich so wenig Einfluss hatte, zur GR 7 gehörten, Organe reaktiv: Knochensystem, Dünndarm und Organe pathoaktiv: Knochensysteme, also wie der Carsten Pötter so schön sagt, ich ziemlich "dicht" war. Vor allem, dort die Bestätigung zu finden, woher diese Prozesse stammen, aus der Urgroßelterngeneration oder noch älter, führte dazu, dass ich einfach mit mir wieder "versöhnlicher" sein konnte, anstatt mich schuldig zu fühlen, nicht genügend, nicht besser an mir zu arbeiten.
Ich habe dann angefangen, den Depressionskomplex GR7 zu sprühen (allerdings nur mit den Körpersubstanzen Blut und Urin, Tränen waren zu "bedrohlich"), die ersten beiden Wochen regelmäßig, abends verstärkt. Dann traten die ersten Träume auf, zunächst blieb nur ein unbestimmtes schweres, zusammenschnürendes niederdrückendes Gefühl, tief innen unterhalb des Brustbeins, bis in den nächsten Tag hinein, dann konnte ich die Träume immer besser erinnern. ES ging immer wieder darum, dass ich Hunde-, Katzen-, Hasenbabys auf dem Dachboden meines Elternhauses heimlich versorgt habe, sie dann vergaß und irgendwann mit einem Panikgefühl die Bodentreppe hochgelaufen bin und dachte: "Bitte, lass wenigstens eines überlebt haben". Dann bin ich jedesmal aufgewacht. Manchmal war das Gefühl so schlimm, dass ich immer wieder mit dem Sprühen aufgehört habe und erst dann wieder angefangen habe, sobald es sich legte. In der letzten Zeit träumte ich, ich hätte meinen Sohn (heute 15) irgendwo in der Wohnung vergessen und ihn verhungern lassen.
Herr Pötter fragte mich daraufhin, ob ich selbst einmal vergessen worden sei. Das bin ich tatsächlich (mit etwa 6 Jahren),ich glaube das war einfach das erste Mal, dass sich dieses Thema in die Sichtbarkeit gebracht hat. Was mir aber dann zu den letzten Wochen eingefallen ist: Ja, ich bin vergessen worden und zwar von mir selbst. Ich habe, trotz besseren Wissens, die Bedürfnisse anderer, vermeintlich Schwächerer, vor meine eigenen gestellt, wieder und wieder. Bin anfangs regelrecht "verstummt", als ob mir jemand die Stimmbänder zusammenzieht, wenn ich "NEIN" sagen wollte. Erst allmählich sorge ich wieder besser für mich, immer noch mit einem "Restschuldgefühl".
Körperlich haben sich nach ca. 4 Wochen heftige Lymphausscheidungen und -reaktionen gezeigt. Füße und Hände waren voller Blasen, in der Bauchfalte und unter den Brüsten gab es ölig-wässrige, ätzende Ausscheidungen und am Ende war insbesondere die linke Achselhöhle voller dicker, rotentzündeten, schmerzhaften Lymphknoten.(Alle Prozesse waren stärker linksseitig ausgeprägt). Zur gleichen Zeit hatte ich verstärkt Inkontinenzprobleme. Nach 2 Wochen "Ruhe" ging es vor ein paar Tagen erneut los. Betroffen sind jetzt vor allem die Hände, die wieder voller Blasen sind und an einigen wenigen Stellen die Füße. Lymphknoten, Bauch und Brüste sind unauffällig.
Dies habe ich zum Anlass genommen, einen Kontrolltest zu machen, der sowieso nach 10 Wochen empfohlen war mit folgendem Ergebnis: Knochensystem ist weg, stattdessen Gelenksystem reaktiv, wie auch pathoaktiv. Zusätzlich reaktiv: Uterus, PNS, Gefäße, Dünndarm und Bronchien, pathoaktiv: Mesoderm.
Weiterhin GR7, Votiv unverändert: ich sorge mich, und eine Menge "Neuer Wege".
Zwei Auffälligkeiten, die mir noch Rätsel aufgeben: Bei den Mängeln und beim virtuellen Alter tauchen jetzt genau die gleichen Items auf (Psyche und Gefühlsstrukturen; 46 Jahre), die vor 10 Wochen in der Analyse meines Sohnes standen (dem es im Moment super geht). Das letzte virtuelle Alter (38)konnte ich gut zuordnen, da habe ich mich räumlich von meinem Mann getrennt.
Zum Schluß noch eine Frage: Kann ich die laufenden Ausscheidungsprozesse durch das Zeolith-Präparat unterstützen?

Ich melde mich wieder, wenn es Neues zu berichten gibt.
Ilona




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